Express Fast Food Journalismus in "20 Minuten" Ein Beispiel: "Die Stereotypen auf Google" "Biertrinkende Deutsche, nackte Schwedinnen und fettleibige Amerikaner: Die Google-Bildsuche bestätigt die gängigen Klischees. Sucht man mit Google nach Bildern von Männern und Frauen verschiedener Nationen, werden die gängigen Klischees grösstenteils erfüllt. Wird etwa nach "French man" gesucht, spuckt die Bildersuchmaschine als erstes einen Franzosen in gestreiften Leibchen, Halstuch, Beret und Schnauz aus. Bei "Swiss man" gibt's, wie könnte es auch anders sein, einen Bauern zu sehen der mit der Heugabel das Feld bestellt." Schneller oberflächlicher Journalismus, denn hier muss hinzugefügt werden dass es hier meist um das erste Bild eines Google Search Resultats handelt. Oder zumindest sind die Recherchen nicht weiter als eine Google Image Resultat Seite hinausgegangen. Natürlich findet man bei einem Suchterm "american woman" nicht unbedingt die Guerilla Girls. Zur Ergänzung des Bildes das von der "20Minuten" Redaktion gewählt wurde (europäische und amerikanische Dame in String) kann ich den Artikel
Ueber Unterschichten von Mrs Bunz empfehlen. Eine Geschichte die so beginnt: "Eines Tages, so etwa gegen Ende der Neunziger, rutschte die Hose aus der Taille auf das Becken. Jungs trugen den Po ihrer Baggypants ja schon seit einiger Zeit in den Kniegelenken, jetzt konterten die Mädels im Spiel der eingeleiteten Absenkungstendenz...". Eine Geschichte über den Tanga - das angesagte Teil der Stunde an dem keiner mehr vorbei kommt." Nun - Okay, "20Minuten" behauptet ja auch nicht geistreichen oder seriösen Journalismus zu betreiben.