A Compilation by Claudia Hardi aka F. Sigorski

1066 & All That - the Mallory Neely House is a personal experimental workspace. The mode of associative attention are annotations, footnotes and excerpts out of reading material of the news which is relevant to us, whether it is urgent or remote. A versatile info sphere resulting from the practice of perpetually scanning the horizon for cultural references - be it an internet travelogue, a collection, a storage space.

Monday, December 17, 2007

Echoortung

Heute Gelesen: Menschliche Echoortung ist eine Technik, die von manchen blinden Menschen verwendet wird, um sich ein Bild von ihrer Umgebung zu machen. Es ähnelt der Echoortung, wie sie von Fledermäusen und Delphinen verwendet wird. Eine trainierte Person interpretiert die reflektierten Töne naher Objekte und kann so ihren Ort und teilweise ihre Größe bestimmen und diese Information benutzen, um Hindernisse zu umgehen und sich fortzubewegen.

Diese Technik wurde von Daniel Kish entwickelt und populär gemacht. Er ist völlig blind und brachte sich selber bei, Informationen über seine Umgebung zu erlangen, indem er mit seiner Zunge klickt und auf die Echos hört. Er kann mit dieser Technik Fahrrad fahren. Kish hat ein klickendes Gerät entwickelt und trainiert andere Blinde in der Nutzung der Echoortung. Im Gegensatz zu dieser Ortung aus indirekten reflektierten Signalen steht das direkte Richtungshören als Lokalisation.

Further Reading: A Sense of the World: How a Blind Man Became History's Greatest Traveler by Jason Roberts. A biography of James Holman (1786–1857), a 19th-century British naval officer who was mysteriously blinded at 25, but nevertheless became the greatest traveler of his time. Published by HarperCollins 2006, ISBN-13: 978-0007161065.

0 Comments:

Post a Comment

<< Home