A Compilation by Claudia Hardi aka F. Sigorski

1066 & All That - the Mallory Neely House is a personal experimental workspace. The mode of associative attention are annotations, footnotes and excerpts out of reading material of the news which is relevant to us, whether it is urgent or remote. A versatile info sphere resulting from the practice of perpetually scanning the horizon for cultural references - be it an internet travelogue, a collection, a storage space.

Monday, April 09, 2007

Der Dürrenmattscher Grundrhythmus

Dem Dürrenmattschen Grundrhythmus entspricht es, daß die Spannung möglichst groß gewählt wird: ja stellenweise in Schwankform. Er ist also nicht der Meister fließender Übergaenge, sondern denen verblüffender Umbrüche. Ein Meister des hart komischen Stils, der das Gefälle zwischen den Gegensätzen möglichst eng und schroff wählt und bei aller Einwurzelung des Komischen in der Tiefe die Schlagkraft der Situationskomik erreicht.

Eine unheimliche Form von Trägheit

Die heutige Fokkussierung auf die Gegenwart. Handlungen und Informationen die vorwiegend isoliert wahrgenommen werden. Permanent werden Dringlichkeiten hergestellt auf die sofortige Lösungen gefunden werden müssen. Betriebsamkeiten, rasende Ereignisse die eigentlich Leerläufe sind. Eine unheimliche Form von Trägheit. Die Forderungen der klaren Antworten, der schnellen und eindeutigen Lesbarkeit. Das hat alles mit bestimmten Verwertungsmechanismen zu tun. Mit der heutigen Ökonomie.

Undeutigkeit

Uneindeutigkeit als Programm. Sie ist das Antidot gegen einen ökonomischen Diskurs, der auf Eindeutigkeiten, Effektivität und verwertbare Ergebnisse aus ist und dabei komplexere Zusammenhänge ständig ausblendet. Untersuchen, dekonstruieren und eigene Strategien für ein anderes Denken konstruieren. Das heisst auch: Mehrdeutigkeit produktiv machen.

Gegensätze

Architekt und Antibiotika. Broccoli und Blutspenden.

Metropolis M "The Speed of Sound"


Metropolis M
Originally uploaded by F. Sigorski.

At the ACC Gallery an unidentified DVD arrived. Interestingly enough it contained a collection of taped older TV Fragments of Kraftwerk. I got myself a copy to see all this through when I got home. One week later back at the creative exile office in Maastricht I have found additionally to this great DVD an interesting article in an older Metropolis M (a dutch art magazine on contemporary culture). An article on the relations of electronic music and the "man-machine" relation through history. In this article by Ulrich Gutmair, titled "The Speed of Sound", the author leads us from Walter Benjamins writings on the "Flaneur" to "historical" events in the electronic music. Starting with Kraftwerk's man-machine sound he reflects on diverse historical happenings and writings of the relation between man and machine that leads us to the Detroit Techno in the 80's. Moreover, he explains the maybe paradoxical inherent void that exists in fast electronic music and the relation of electronic music and contemporary (political) work conditions and developments.

Tags: English: Dance & Drill, Microphone Fiends;
Dutch: Faseverschuiving van Loops, Gemonteerde Stukken, Musculaire Verbond.

The G.A.S. Database


Claudia Hardi's "G.A.S." Database / Lexica in action.

The Weimar Conspiracy


Lene Berg's "The Weimar Conspiracy" accompanied by "Nietzsches' Laughter".

Unidentified Backgrounds


Image: Patrick Ward's photographs titled "Unidentified Backgrounds".

Wednesday, April 04, 2007

Aufdröseln

Gelesen: ...alles in Einzelteile aufdröseln.

Hochleistungsbuero Schaffhausen


Gelesen: "Und was machst du so?" "Import/Export", sag ich inzwischen immer.

Hochleistungsbuero Schaffhausen


Hochleitstungsbüro Schaffhausen, Schweiz. Vorbereitungen für die Ausstellung in Weimar, Deutschland.

Hochleistungsbuero ACC Weimar


Hochleistungsbuero ACC Weimar
Originally uploaded by F. Sigorski.

Der Herr mit dem grossen Schnurbart


Nietzsche Kunstwerk
Originally uploaded by F. Sigorski.

Überlandfahrt mit der ACC Truppe. Auf Besuch bei der Grabstätte des Herrn mit dem grossen Schnurbart in Dingeskirchen. Dort ein wenig rumgeschlurft. Man weiss nicht so recht was man mit dem Üpsdipupps anfangen soll.